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24-03-2014 17:01

Mit Ausnahme der Beiträge für die jeweils aktuelle Märchen-Anthologie werden derzeit bis einschließlich 2018 keine neuen Manuskripte angenommen.

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Tagebuch 1. Weltkrieg

KriegsTagebuch 1. Weltkrieg  Band 1

Hinter Stacheldraht und Bajonetten

Dr. Albert Münscher

ISBN 978-3-939727-70-5

Hardcover mit Fadenheftung,  ca. 150 Illustrationen und Lesebändchen
370 Seiten , 17 x 24 cm,  24,80 Euro

 

Soldaten-Tagebücher des 1. Weltkrieges gibt es viele. Was macht dieses Tagebuch zu etwas Besonderem?
Der Autor Dr. Albert Münscher hat gut zehn Jahre nach Kriegsende be-gonnen, aus seinen Notizen und Erinnerungen diesen umfassenden Bericht zu schreiben.
Er schildert nicht nur das Kriegsgeschehen ausführlich, sondern auch Land und Leute. Noch wichtiger: Er gibt uns auch einen tiefen Einblick in sein seelisches Befinden. Alles ist vertreten, von romantischer Schwärmerei bis zum knappen militärischen Bericht. Wie ein roter Faden ziehen sich durch alles hindurch sein Patriotismus und sein tiefer Glaube.
Es ist wie eine Zeitreise. Kaum 100 Jahre sind seitdem vergangen, aber seine Weltanschauung ist uns teilweise bereits so fremd wie der Mars. Und dennoch blitzen immer wieder Gedanken auf, die jene schon so ferne Zeit plötzlich wieder mit der unseren vereinen, beispielsweise, wenn er ganz beiläufig erzählt, dass man mit dem Krieg nicht gerechnet habe, weil weite Teile des Bürgertums in Anlehnung an Amerika bereits an die Vereinigten Staaten von Europa dachten. Dr. Münscher beschönigt den Krieg nicht, aber er verdammt ihn auch nicht. Ganz ein Kind seiner Zeit, nimmt er ihn als gottgegeben hin und will sein Bestes geben für Kaiser, Volk und Vaterland. Egal ob im Frontgraben, im Offizierskasino oder zu Hause beim Weihnachtsfest mit seinen Eltern, Dr. Münscher erlaubt es dem Leser, an seinem ganzen Leben während des 1. Weltkrieges  teilzu-haben.
Geschrieben hat er diesen Bericht für seine Kinder. Seine Enkel haben nun entschieden, das Tagebuch ihres Großvaters auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Es erscheint aufgrund des sehr umfangreichen Materials in zwei Teilen, von denen Sie hier den ersten in Ihren Händen halten.

 

 

Tagebuch 1. Weltkrieg

KriegsTagebuch 1. Weltkrieg  Band 2

Hinter Stacheldraht und Bajonetten Band 2

Dr. Albert Münscher

ISBN 978-3-939727-71-2

Hardcover mit Fadenheftung,  ca. 100 Illustrationen und Lesebändchen
284 Seiten , 17 x 24 cm,  23,80 Euro

Im zweiten Teil seines umfangreichen Tagebuches aus dem 1. Weltkrieg beschreibt der Autor Dr. Albert Münscher das letzte Kriegsjahr 1918, das er an der Westfront erlebte, und seine anschließende Kriegsgefangenschaft bis 1920 in Frankreich.
Die Westfront war meilenweit von jeder Kriegsromantik entfernt. Hier tobte ein erbitterter Stellungskrieg in den Schützengräben. Gasangriffe, Beschuss bei Tag und Nacht sowie die schwere Grippe-Epidemie 1918 sorgten für massive Verluste auf beiden Seiten.
Entsprechend angespannt war die Stimmung, und entsprechend feindselig standen große Teile der Bevölkerung den kriegsgefangenen Gegnern gegenüber.
Gerade deshalb sind die Details, die der Autor erwähnt, für uns heute so interessant. Freie Spaziergänge der gefangenen Offiziere “auf Ehrenwort” in den Bergen, die ersten kurzen Röcke der Frauen, die relativ entspannte Haltung der lokalen Landbevölkerung den fremden Soldaten gegenüber, dazu natürlich reichlich Informationen über das Lagerleben. Da ist ein Kamerad, der einem anderen hilft, sich für das Abitur vorzubereiten, es werden Theaterstücke inszeniert, wehmütig feiern die Soldaten Weihnachten fern der Heimat. Einige überfressen sich derart an den ungewohnt reichhaltigen Nahrungsmitteln, die sie im Lager für ihren Sold einkaufen können, dass sie die Leckereien umgehend wieder von sich geben müssen. Andere planen raffinierte Ausbrüche – wenn es sein muss, durch die Kloake. Und immer wieder kommen die wehmütigen Gedan-ken an die wartenden Lieben zu Hause und die deutsche Heimat.
Nur dass diese Heimat, als die Kriegsgefangenen endlich zurück dürfen, sich sehr von dem Deutschland unterscheidet, das sie verlassen haben.

 

 

 

Haselünner Frauen

Buch Haselünner Frauen

Hrsg.: Charlotte Erpenbeck, Anne-Rose Lübken und Rita Riedel
Hardcover, Sachbuch 17x24 cm
170 Seiten mit über 200 Abbildungen, davon 31 in Farbe
Keine ISBN. Dieses Buch wurde zu Gunsten eines sozialen Projektes des Malteser Hilfsdienstes verlegt und ist nur im Direktbezug erhältlich.
Euro 13,90 (incl. 7 % MWSt.)
Erinnerungen und Erzählungen aus dem täglichen Leben von Haselünner Frauen aus dem Zeitraum 1870-1970



Ein Buch über Haselünner Frauen- wie kommt so etwas zustande?
Im Jahr 2002 gab es im Rathaus eine Ausstellung mit gleichem Namen. Dabei stellten wir (die Autorinnen) fest, daß eine Ausstellung viel zu klein ist, um die ganze Bandbreite interessanter Erfahrungen und Erinnerungen Haselünner Frauen festzuhalten. So ist mit Berichten und über 200 Fotos aus den Erzählungen vieler Frauen dieses Buch entstanden. Es behandelt hauptsächlich den Zeitram zwischen 1870 und 1970. Freuen Sie sich mit uns auf einen keinen Ausflug in die noch gar nicht so ferne Vergangenheit!
1. Auflage 2004  600 Stück
2. Auflage 2005  400 Stück
Kapitel:
Die Arbeit der Ordensfrauen
Bilder einer Ausstellung
Klassische Frauenberufe
Die schönen Künste
Etwas für Geist und Gemüt
Vom Leben auf dem Lande
Wie das damals so war
Frauenarbeit
Frühe Zeitgeschichte
3.Reich und Nachkriegszeit
Wirtschaftswunderzeit
Neben einzelnen Berufen und Lebensläufen behandelt das Buch auch Alltag und Haushalt, Mode und Handarbeiten, kirchliche und weltliche Feste. Aus dem Erlös des Buches erhielt der Malteser Hilfsdienst, Ortsgruppe Haselünne, eine Spende in Höhe von 1600 Euro für seinen Fahrdienst (ehrenamtliche Helfer, die einen freiwilligen Taxidienst für Menschen organisieren, die aus Gründen von Alter oder Krankheit in ihrer Mobilität eingeschränkt sind)